Hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkörper / Heizkreis genau die benötigte Wassermenge erhält – nicht zu viel, nicht zu wenig. Ergebnis: gleichmäßigere Wärme, geringere Vorlauftemperaturen, weniger Pumpenstrom, ruhigerer Betrieb, bessere Voraussetzungen für Wärmepumpen und niedertemperaturfähige Systeme.

Typische Leistungsbausteine:

  • Sichtung Unterlagen (Pläne, Heizflächen, Ventile, Pumpen, Erzeuger, Regelung)

  • Aufnahme vor Ort (Heizflächen, Ventile, Stränge/Steigleitungen, Pumpen, Verteiler, Regelung)

  • Berechnung / Auslegung der Volumenströme (i. d. R. Verfahren B bei Förderungen)

  • Festlegung/Dimensionierung: Ventileinsätze, Voreinstellungen, Strangregulierventile, Pumpenförderhöhe, Differenzdruckregelung

  • Einstellen/Einregulieren vor Ort (Heizkörperventile / Stränge / Verteiler, Pumpenkennlinie, ggf. hydraulische Weiche/Überström)

  • Optimierung der Regelung (Heizkurve, Nachtabsenkung, Warmwasserparameter, Pumpenbetrieb)

  • Abschluss: Protokoll + Nachweisunterlagen (u. a. VdZ-Bestätigung bei BEG)

Hinweis: Für BEG/BAFA ist bei wassergeführten Systemen i. d. R. ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B (VdZ-Formular) Fördervoraussetzung.

 

Entscheidend ist nicht das ausgefüllte VdZ-Formular, sondern die tatsächliche funktionierende Einstellung der Anlage.

 

Zitat von einer WEG Sitzung „Ein Formular macht noch keinen warmen Heizkörper – entscheidend ist die fachgerechte Umsetzung.“


Gesetzliche Vorgaben (GEG) – Einordnung §§ 60a, 60b, 60c

§ 60a GEG – Wärmepumpenprüfung/Optimierung:
Im Rahmen der (Betriebs-)Prüfung wird u. a. geprüft, ob ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde.

§ 60b GEG – Prüfung/Optimierung älterer Heizungsanlagen:
Regelt Pflichten zur Prüfung/Optimierung für bestimmte Bestandsanlagen (insb. in größeren Gebäuden/Einheiten).

§ 60c GEG – Hydraulischer Abgleich bei Neuinstallation:
Schreibt für bestimmte Gebäude (Schwelle: mindestens 6 Wohnungen oder sonstige selbständige Nutzungseinheiten) den hydraulischen Abgleich nach Einbau/Aufstellung einer Heizungsanlage als Teil der Inbetriebnahme vor und beschreibt, was „hydraulischer Abgleich“ im Sinne des Gesetzes umfasst.

 

Hydraulischer Abgleich Verfahren A & B?

Es gibt zwei möglichkeiten Heizungssysteme zu optimieren:

 

-Hydraulischer Abgleich Verfahren A ("Schätzung")

-Hydraulischer Abgleich Verfahren B ("Statische Berechnung")

 -Hydraulischer Abgleich Verfahren x ("Simulation") => Gibt es noch nicht wirklich!

Heizung optimieren – welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Heizungsanlagen arbeiten nicht optimal.
Typische Symptome:

  • Manche Räume werden nicht richtig warm

  • Andere Räume sind überheizt

  • Die Heizung rauscht oder gluckert

  • Die Wärmepumpe taktet ständig

  • Der Energieverbrauch ist höher als erwartet

Die häufigste Ursache: Das Heizungswasser verteilt sich nicht richtig im Haus.

Hier setzt der sogenannte hydraulische Abgleich an.

 

Verfahren Genauigkeit Aufwand Förderfähig Geeignet für
A Mittel Gering Nein Kleine Häuser (aber nicht empfohlen)
B Hoch Mittel Ja Standard heute
X (Vision) Sehr hoch Hoch Noch nicht Zukunft

 

Hydraulischer Abgleich – Verfahren A 

„Schätzung mit Erfahrung“ 

Was passiert hier? 

Bei Verfahren A werden die Heizkörper nicht exakt berechnet, sondern anhand von: 

  • Raumgröße 

  • Heizkörpertyp 

  • Erfahrungswerten 

  • typischen Einstelltabellen 

voreingestellt. 

Man könnte sagen: 
👉 „Gut geschätzt – aber nicht individuell berechnet.“ 

 

Vorteile 

✔ Schnell 
✔ Günstig 
✔ Wenig Planungsaufwand 
✔ Für einfache Einfamilienhäuser oft ausreichend 

Nachteile 

✖ Keine exakte Heizlastberechnung 
 Nicht förderfähig bei BEG 
 Ungenau bei komplexeren Gebäuden 
✖ Für Wärmepumpen oft nicht präzise genug 

Für wen sinnvoll? 

  • Kleine, einfache Einfamilienhäuser 

  • Wenn keine Förderung beantragt wird 

  • Wenn nur eine grobe Verbesserung gewünscht ist 

 

Hydraulischer Abgleich – Verfahren B 

„Statische Berechnung“ 

Das ist der heutige Standard bei Förderprogrammen. 

Hier wird das System rechnerisch ermittelt: 

  • Heizlast pro Raum 

  • benötigte Wassermenge pro Heizkörper 

  • Pumpeneinstellung 

  • Differenzdruck 

  • Strangregulierung 

Jeder Heizkörper bekommt genau die Wassermenge, die er benötigt. 

 

Vorteile 

✔ Exakte Berechnung 
✔ Förderfähig (BEG, Landesprogramme) 
✔ Voraussetzung für viele Wärmepumpen 
✔ Gleichmäßige Wärmeverteilung 
✔ Niedrigere Vorlauftemperaturen möglich 
✔ Energieeinsparung 5–15 % möglich 

Nachteile 

✖ Höherer Planungsaufwand 
✖ Mehr Unterlagen erforderlich 
✖ Etwas höhere Kosten 

Für wen sinnvoll? 

  • Mehrfamilienhäuser 

  • Wärmepumpen 

  • Förderanträge 

  • Gebäude mit Komfortproblemen 

  • Sanierungen 

👉 In der Praxis ist Verfahren B heute die fachlich saubere Lösung. 

 

Hydraulischer Abgleich – Verfahren C oder X“ 

Simulation / Dynamische Optimierung (Zukunft) 

Das gibt es derzeit noch nicht als standardisiertes Verfahren – aber technisch wäre es möglich. 

Idee: 

  • Digitale Simulation des Gebäudes 

  • Einbindung von Wetterdaten 

  • Echtzeit-Anpassung der Pumpenleistung 

  • KI-gestützte Optimierung 

  • Selbstlernende Heizkurve 

Das System würde sich also laufend anpassen – nicht nur einmal statisch eingestellt werden. 

Warum gibt es das noch nicht offiziell? 

  • Keine normierte Methode 

  • Keine standardisierten Nachweisformulare 

  • Noch nicht Bestandteil von Förderprogrammen 

  • Hoher technischer Aufwand 

Zukunftsperspektive

Mit: 

  • Gebäudeautomation 

  • Wärmepumpen 

  • Smart-Meter 

  • dynamischen Stromtarifen 

wird diese Form der Optimierung zunehmend realistischer. 

Man könnte es nennen: 
👉 „Hydraulischer Abgleich 2.0“ 

 

 

Download
Hydraulischer Abgleich – Verfahren ABC.p
Adobe Acrobat Dokument 3.7 MB

Checkliste – Einbau & Betrieb von Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus

Bereich Klein <50 kW (≤2 WE) Mittel >50 kW (<6 WE) Groß >6 WE (z. B. 80–290 kW) Relevante Regelwerke
Heizlastberechnung erforderlich erforderlich zwingend detailliert DIN EN 12831
Hydraulischer Abgleich erforderlich erforderlich verpflichtend GEG §60c
Wärmepumpenprüfung ggf. verpflichtend bei Bestandsprüfung verpflichtend GEG §60a
Heizungsprüfung/Optimierung ggf. verpflichtend bei älteren Anlagen verpflichtend GEG §60b
Gebäudeautomation i.d.R. nein evtl. verpflichtend GEG §71a ff.
Energiemanagementsystem optional empfohlen häufig verpflichtend GEG / DIN V 18599
Fachunternehmererklärung ja ja ja GEG §96
Netzanschlussprüfung erforderlich erforderlich detaillierte Netzverträglichkeitsprüfung VDE-AR-N 4100
Elektrische Anmeldung beim VNB ja ja zwingend mit Leistungsprüfung VDE / TAB
Lastmanagementpflicht nein evtl. häufig erforderlich §14a EnWG
Schornsteinfegerpflicht nein (reine WP) nein nein KÜO
Hybridanlage mit Gas/Öl ja → prüfpflichtig ja → prüfpflichtig ja → prüfpflichtig 1. BImSchV
Trinkwarmwasserspeicher <400 L keine Legionellenprüfungspflicht i.d.R. keine abhängig Nutzung TrinkwV
Trinkwarmwasserspeicher >400 L oder >3L Leitung Prüfpflicht Prüfpflicht Prüfpflicht Trinkwasserverordnung
Sicherheitsventile / Druckhaltung erforderlich erforderlich differenziert nach Anlagengröße DIN EN 12828
Kältemittel (F-Gas) beachten beachten ggf. wiederkehrende Dichtheitsprüfung EU F-Gas-VO
Schallschutz TA Lärm beachten TA Lärm TA Lärm + ggf. Gutachten TA Lärm
Förderfähigkeit BEG ja ja ja BEG / BAFA
VdZ-Verfahren B bei Förderung verpflichtend verpflichtend VdZ-Richtlinie
Wartungspflicht empfohlen empfohlen häufig vertraglich vorgeschrieben Hersteller
Dokumentation / Inbetriebnahmeprotokoll ja ja umfangreich DIN / GEG
Brandschutz (Aufstellraum) gering prüfen häufig brandschutztechnisch relevant LBO

 

Heizungsmodernisierung Einfamilienhaus
Heizungsmodernisierung Einfamilienhaus
Heizungsinstandsetzung Mehrfamilienhaus (z.B. Instandsetzung nach WEG Recht, wahrscheinlich nicht im Sinne der WEG :-)
Heizungsinstandsetzung Mehrfamilienhaus (z.B. Instandsetzung nach WEG Recht, wahrscheinlich nicht im Sinne der WEG :-)

 


 

Leistungsumfang – Einfamilienhaus (EFH)

 

Zielgruppe: 1–2 Nutzungseinheiten, überschaubare Heizkreisstruktur, häufig Heizkörper und/oder Fußbodenheizung.

 

1) Basis-Check & Datenerhebung

 

  • Zieldefinition: Gesetzliche / Fördermittel oder Induviduellevorgabe

  • Heizkörperliste / Heizkreisplan (falls vorhanden)

  • Erzeuger, Speicher, Pumpen, Mischer, Verteiler, Sicherheits-/Überströmstrecken

  • Ventiltypen/-einsätze, Thermostatköpfe, ggf. Einzelraumregelung (FBH)

  • Betriebsdaten: Vor-/Rücklauf, Spreizung, Heizkurve, Taktung (bei WP)

 

2) Berechnung & Auslegung (typisch)

 

  • Raum-/Heizlast plausibilisieren (vereinfachte oder detaillierte Methode – projektabhängig)

  • Heizflächenleistung vs. Systemtemperaturen

  • Volumenströme je Heizkörper/Heizkreis

  • Pumpenförderhöhe / Differenzdruck / Strangregulierung (sofern vorhanden)

 

3) Umsetzung/Einregulierung

 

  • Voreinstellung Thermostatventile bzw. Heizkreisventile

  • Pumpeneinstellung/Regelart (Konstant-/Proportionaldruck)

  • Heizkurve & Zeitprogramme optimieren, Warmwasserparameter prüfen (plausibelität)

 

4) Dokumentation

 

  • Einstellwerte-Liste (Ventile/Heizkreise/Pumpe)

  • Kurzprotokoll „Ist/Soll“ + Foto-/Bauteilnachweise (falls vereinbart)

  • Fördernachweis bei BEG-Heizungsoptimierung (wenn relevant: Verfahren B / VdZ)

Einfamilienhaus (EFH)

🔹 Grundunterlagen (Pflicht für Berechnung)

Unterlage Zweck
Grundrisse (mit m²) Raumgrößen / Heizlastzuordnung
Baujahr & ggf. Sanierungsstand Abschätzung Gebäudehülle
Heizkörperliste oder Fotos aller Heizkörper Typ / Größe / Leistung
Daten Heizungsanlage (Typenschild) Pumpenleistung / System
Angaben zu Vor-/Rücklauftemperatur Systemtemperatur
Art der Wärmeverteilung (HK / FBH / Mischsystem) Berechnungsgrundlage

🔹 Zusatzunterlagen (empfohlen)

  • Heizlastberechnung (falls vorhanden)

  • Energieausweis

  • Rohrleitungspläne

  • Datenblätter Thermostatventile

  • Pumpendatenblatt

  • Wärmepumpen-Protokoll (bei WP) 


 

Leistungsumfang – Mehrfamilienhaus (MFH)

 

Zielgruppe: zentrale Heizungsanlage + Strangsystem(e), mehrere Steigstränge, oft heterogene Heizflächen, teils hohe Komfortbeschwerden („oben kalt – unten warm“).

 

1) Unterlagen & Systemaufnahme 

  • Strangschema/Steigzonen, Anzahl Wohneinheiten/Nutzungseinheiten

  • Strangarmaturen (Strangregulierventile, Differenzdruckregler), Verteiler, Pumpen, hydraulische Weiche/Überström

  • Heizflächeninventur (stichprobenartig bis vollständig – je nach Projekt)

  • Regelstrategie (witterungsgeführt, Zonen, Warmwasserzirkulation)

 2) Berechnung (in der Regel Verfahren B bei Förderung / größerer MFH-Komplexität) 

  • Heizlast/Heizflächenabgleich je Zone/Strang

  • Volumenströme je Strang + je Heizkörper/Heizkreis

  • Auslegung/Empfehlung Strangregulierung, DP-Regelung, Pumpendimensionierung

 3) Umsetzung/Einregulierung 

  • Strangweise Einregulierung (Vorrang: Stränge → Heizkörper → Pumpe/Regelung)

  • Optimierung Pumpen, Δp-Regelung, ggf. Austausch/Ergänzung fehlender Regler/Armaturen (als „Umfeldmaßnahme“)

  • Funktionskontrolle (Temperaturverteilung, Spreizung, Geräusche, Beschwerden) 

4) Dokumentation & Nachweise 

  • Strang-/Wohnungs-/Heizkörper-Einstelllisten

  • Protokolle + VdZ-Bestätigung (BEG)

  • GEG-Kontext: bei Neuinstallation/Schwellenwerten gilt §60c; bei Prüf-/Optimierungspflichten im Bestand §60b.

Mehrfamilienhaus (MFH)

Hier steigt der Dokumentationsbedarf deutlich.

🔹 Zwingend erforderlich

Unterlage Zweck
Strangschema / Steigleitungsplan Hydraulische Struktur
Anzahl Wohneinheiten GEG §60c Schwelle
Heizflächeninventar (je Wohnung) Volumenstromberechnung
Pumpendaten / Regelstrategie Differenzdruck
Baujahr / Sanierungsstand Heizlastabschätzung
Verbrauchsdaten (min. 1–3 Jahre) Plausibilisierung

🔹 Zusätzlich sinnvoll

  • Bestands-Hydraulikplan

  • Ventiltyp / Ventileinsätze

  • Zirkulationsschema (Warmwasser)

  • Beschwerden-/Temperaturprotokolle

  • Gebäudeenergieausweis 


 

Leistungsumfang – Nichtwohngebäude (NWG) 

Zielgruppe: Büro/Schule/Kita/Gewerbe/Logistik etc., häufig mehrere Heizkreise (Heizkörper, RLT-Heizregister, Deckenstrahlplatten), Zonenbetrieb, Gebäudeautomation.

 

1) Anlagenanalyse (Gebäude/Technik/Zonen) 

  • Nutzung, Betriebszeiten, Solltemperaturen je Zone

  • Heizkreise inkl. Mischer, RLT-Register, Warmwasser, ggf. Prozesswärme-Randbedingungen

  • Gebäudeleittechnik/Regelung (Trenddaten, Betriebszustände, Stellantriebe)

 

2) Hydraulik & Regelung gemeinsam betrachten 

  • Volumenströme je Kreis/Zone, Pumpenstaffelung, Δp-Konzept

  • Hydraulische Entkopplung (Weiche/Puffer) – Bewertung, ob sinnvoll/fehlerhaft

  • Setpoints (Heizkurve, Vorlauftemperaturbegrenzung, Nachtabsenkung, Sommerbetrieb)

 

3) Umsetzung 

  • Einregulierung je Heizkreis/Zone, Pumpenoptimierung, ggf. Sensorik/Regelparameter

  • Dokumentierte Funktionsprüfung & Einweisung Betreiber

 

4) Dokumentation 

  • Einstell-/Parameterlisten, Revisionsunterlagen, Mess-/Trend-Auswertung (wenn vereinbart)

  • Förder-/GEG-Kontext abhängig von Maßnahme & Gebäudetyp

Nichtwohngebäude (NWG)

Komplexer, da häufig mehrere Heizkreise, RLT-Anlagen, Zonenregelungen.

🔹 Erforderlich

Unterlage Zweck
Nutzungsbeschreibung (Zeiten / Sollwerte) Betriebsstrategie
Heizkreisschema Systemstruktur
RLT-Heizregisterdaten Volumenstrom
GLT-Auszüge (Trenddaten) Betriebsanalyse
Pumpen-/Mischerdaten Auslegung
Flächen- & Zonenpläne Berechnung

 

Fördervorgaben (Bund & Länder) – Überblickstabelle 

Stand: 12/25

Ebene Programm / Träger Typischer Bezug „Hydraulischer Abgleich“ Zielgruppe (typisch) Kernaussage/Anforderung
Bund BEG / BAFA – Heizungsoptimierung Hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung bei wassergeführten Systemen, i. d. R. Verfahren B (VdZ-Formular) (BAFA) v. a. Wohngebäude (programmabhängig) Ohne dokumentierten Abgleich i. d. R. keine Förderung (bei den betreffenden Maßnahmen). (BAFA)
Hamburg IFB Hamburg – „Geringinvestive Maßnahmen“ Fördert explizit die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B + Umfeldmaßnahmen (ifbhh.de) v. a. Wohngebäude / Immobilienwirtschaft (programmspezifisch) Landeszuschuss ergänzend/alternativ – Details im IFB-Programm. (ifbhh.de)
Niedersachsen NBank – Klimaschutz & Energieeffizienz (Richtlinie, projektabhängig) Kann Optimierung an Gebäuden/Prozessen unterstützen; konkrete HA-Förderfähigkeit hängt vom Call/Modul ab (nbank.de) häufig Unternehmen/Kommunen Für Private ist oft primär BEG relevant; für Kommunen/Unternehmen ggf. NBank-Module. (nbank.de)
Schleswig-Holstein IB.SH – Energetische Optimierung öffentlicher Infrastrukturen (richtliniengebunden) Fokus auf energetische Optimierung öffentlicher/unterstützter Infrastrukturen (nicht „klassisch EFH“) (ib-sh.de) v. a. öffentliche/Träger-Gebäude (programmabhängig) HA kann Teil eines Optimierungspakets sein, wenn Wärmeverteilung betroffen ist (projektspezifisch). (ib-sh.de)
Kommunal (stadt-/kreisabhängig) teils Ergänzungen (Bonusprogramme, Quartiersprogramme) je nach Kommune Immer Einzelfall: Förderfinder der Kommune/Region nutzen.

 

Fördermittel – Erforderliche UnterlagenGEG (BAFA)

Hydraulischer Abgleich i.d.R. nach Verfahren B (VdZ-Formular)

Erforderlich:

  • Fachunternehmererklärung

  • VdZ-Formblatt „Hydraulischer Abgleich“

  • Berechnungsnachweis (Volumenströme)

  • Einstellwerte-Liste

  • ggf. Heizlastnachweis

  • Rechnung mit ausgewiesener Maßnahme

  • Fotos (teilweise empfohlen)

 


Das bedeutet das folgende Unterlagen übergeben werden müssen:

Die Berechnungen (Einstellungen)

Die Bestätigung des Hydraulischen Abgleichs nach VdZ


Der HeizungsCheck


Leistungsumfang Hydraulischer Abgleich