Nachbarschaftshilfe

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https://karrierebibel.de/optimismus/
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„Unrealistischer Optimismus“ – warum Fakten allein Verhalten kaum verändern

 

Gehirnforscher bezeichnen ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen als „unrealistischen Optimismus“. Gemeint ist die Tendenz vieler Menschen, negative oder beunruhigende Informationen systematisch auszublenden, insbesondere dann, wenn sie nicht mit dem eigenen Weltbild oder dem persönlichen Sicherheitsgefühl vereinbar sind.

 

Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass bei der Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten bestimmte Bereiche des Gehirns – insbesondere der präfrontale Cortex (Stirnlappen) – ihre Aktivität reduzieren. Dieser Hirnbereich ist unter anderem für rationale Abwägung, Zukunftsplanung und Risikobewertung zuständig.

 

Forschungen, unter anderem aus London, konnten dieses lange umstrittene Phänomen inzwischen durch Messungen der Gehirnaktivität empirisch belegen. Die Studienleiterin Tali Sharot fasst die Ergebnisse sinngemäß so zusammen:

 

„Unsere Untersuchungen legen nahe, dass Menschen Informationen selektiv aufnehmen. Je optimistischer jemand ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass negative Zukunftsinformationen sein Denken oder Handeln beeinflussen. Das kann kurzfristig psychisch entlastend wirken – bringt aber offenkundige Nachteile mit sich.“

 

Dieses Verhalten wird inzwischen auch als ein möglicher Mitfaktor für kollektive Fehlentscheidungen diskutiert – etwa im Vorfeld der Finanzkrise 2008. Warnsignale waren vorhanden, wurden aber gesellschaftlich verdrängt oder als „Schwarzmalerei“ abgetan.

 

Warum Aufklärung allein nicht reicht

Eine zentrale – und oft frustrierende – Erkenntnis aus der Praxis lautet:

Selbst wenn Menschen vollständig und korrekt informiert sind, ändert sich ihr Verhalten häufig nicht.

Das betrifft politische Entscheidungen, Konsumverhalten ebenso wie Vorsorge, Risikomanagement oder Krisenvorbereitung. Aktuell ist stattdessen bei vielen eine Form der „Schockstarre“ zu beobachten – ausgelöst durch die Gleichzeitigkeit mehrerer Krisen (Klima, Wirtschaft, Geopolitik, Energie, gesellschaftliche Spannungen).

Die Folge:

  • Verdrängung statt Vorbereitung

  • Ablenkung statt Auseinandersetzung

  • kurzfristige Komfortentscheidungen statt langfristiger Strategien

Nicht aus Ignoranz, sondern aus psychologischer Überforderung.


Einordnung für Beratung, Kommunikation und Resilienz

Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für:

  • Krisen- und Risikokommunikation

  • Energie-, Sicherheits- und Resilienzberatung

  • politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse

Sie zeigen:
👉 Mehr Informationen allein erzeugen keine Handlungsbereitschaft.
👉 Menschen benötigen Orientierung, Priorisierung und handhabbare Schritte – einen mentalen „Rettungsring“ statt weiterer Datenfluten.


Fazit

✔ „Unrealistischer Optimismus“ ist ein neuropsychologisches Schutzmuster, kein persönliches Versagen
✔ Fakten können emotional abgewehrt werden, selbst wenn sie verstanden werden
✔ In Multikrisenlagen ist Handlungsblockade ein häufiges Resultat
✔ Wirksame Kommunikation setzt auf Einordnung, Reduktion und konkrete Optionen, nicht auf Alarmismus

 


Die 3er Regel:

3 Minuten ohne Sauerstoff, 

3 Stunden unter extremen Bedingungen (Kälte, Wärme), 

3 Tage ohne Wasser,

3 Wochen ohne Nahrung,

3 Monate ohne sozialen Kontakt und

3 Jahre ohne medizinische Versorgung.

 

Die 3er-Regel – Prioritäten beim Überleben

In Überlebens-, Krisen- oder Extremsituationen zeigt die 3er-Regel, welche Bedürfnisse in welcher zeitlichen Reihenfolge kritisch werden:

  1. 3 Minuten ohne Sauerstoff
    Ohne ausreichende Atemluft treten irreversible Schäden am Gehirn ein.
    Atmung und Luftzufuhr haben immer erste Priorität.

  2. 3 Stunden unter extremen Bedingungen
    Ohne Schutz vor Hitze, Kälte, Unterkühlung oder Überhitzung droht in kurzer Zeit ein lebensbedrohlicher Zustand.
    Schutz vor Umwelteinflüssen ist essenziell.

  3. 3 Tage ohne Wasser
    Der Körper dehydriert schnell – insbesondere bei Hitze oder körperlicher Anstrengung.
    Wasser ist die zweitwichtigste Ressource nach Luft.

  4. 3 Wochen ohne Nahrung
    Der menschliche Körper kann verhältnismäßig lange ohne Nahrung auskommen, aber Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft sinken deutlich.
    Nahrungs- und Energieversorgung ist mittelfristig entscheidend.

  5. 3 Monate ohne sozialen Kontakt
    Längerfristig wirken sich soziale Isolation und fehlende emotionale Bindung negativ auf Psychologie, Motivation und Resilienz aus.
    Soziale Netzwerke sind wichtige stabilisierende Ressourcen.

  6. 3 Jahre ohne medizinische Versorgung
    Chronische Erkrankungen, Verletzungen oder Infektionen verschlimmern sich ohne professionelle Behandlung.
    Medizinische Grundversorgung ist langfristig zentral für Gesundheit und Lebensqualität.


Einordnung

Diese Faustregel dient als Orientierung – sie ist kein naturgesetzlicher Zeitplan, sondern ein allgemeiner Anhaltspunkt, um Vorsorge- und Prioritätsentscheidungen in Krisen- oder Extremsituationen zu treffen.

Je nach Situation, Gesundheitszustand, Umweltbedingungen und Ressourcen kann die Reihenfolge variieren. Insbesondere die ersten drei Punkte (Sauerstoff, Umweltschutz, Wasser) sind jedoch in nahezu allen Szenarien kritisch für das Überleben.


Beispiel für die Praxis (kurz & knapp)

  • Atemwege sichern → Schutz vor Extremen schaffen → Wasser beschaffen → Nahrung organisieren → soziale Bindungen stabilisieren → medizinische Versorgung planen


Quelle / Inspiration (nicht juristisch zitiert)

Die „3er-Regel“ wird in der Survival- und Krisenvorbereitung häufig genutzt, z. B. beschrieben unter:
https://ueberlebenskunst.at/blog/2015/07/14/know-your-enemy-die-3er-regel-im-survival/

 


Phasen einer Katastrophe – ein typischer Verlauf

Katastrophen verlaufen häufig in wiederkehrenden Phasen. Dauer und Ausprägung können je nach Ereignis (Naturkatastrophe, technische Störung, gesellschaftliche Krise, Krieg) stark variieren.


1. Ankündigungsphase

(von Stunden bis zu mehreren Jahren)

  • Bestimmte Themen gewinnen in Medien und öffentlicher Kommunikation an Präsenz

  • Informationen werden häufig beschwichtigend formuliert, um Panik zu vermeiden

  • In der Bevölkerung entsteht ein diffuses Unwohlsein

  • Warnungen werden oft relativiert oder verdrängt


2. Vorphase

(von Stunden bis zu mehreren Tagen)

  • Menschen spüren, dass „etwas nicht stimmt“

  • Tiere reagieren oft frühzeitig (z. B. Flucht aus gefährdeten Gebieten)

  • Erste Anzeichen verdichten sich:

    • extreme Wetterlagen

    • steigende Wasserstände

    • Unruhe an Finanzmärkten

    • technische oder infrastrukturelle Störungen


3. Vorbereitungsphase

(mehrere Stunden bis wenige Tage)

  • Hamsterkäufe setzen ein

  • Supermärkte und Tankstellen sind teilweise innerhalb kurzer Zeit leer

  • Spannungen nehmen zu, es kommt zu Streit um Ressourcen

  • Fluchtbewegungen beginnen

  • Verkehrschaos, Staus und erhöhte Unfallzahlen treten auf


4. Desaströse Phase

(Minuten bis Stunden)

  • Phase der akuten Zerstörung

  • Bei plötzlich eintretenden Ereignissen (z. B. Explosion, Erdbeben) können die vorherigen Phasen sehr kurz oder kaum wahrnehmbar sein

  • Bei großflächigen Katastrophen:

    • massive Sach- und Personenschäden

    • Zusammenbruch zentraler Systeme


5. Trauma-Phase

(Stunden bis Tage)

  • Schockzustände in der Bevölkerung

  • Verletzte, orientierungslose oder panische Menschen

  • Emotionale Ausbrüche, Hilflosigkeit

  • Erste Fälle von Gewalt und Plünderung möglich

  • Gleichzeitig entstehen oft auch Solidarität, spontane Hilfe und Selbstorganisation


6. Anarchiephase

(Tage bis Wochen – nicht immer zwingend)

  • Zusammenbruch staatlicher und logistischer Strukturen

  • Einsatzkräfte sind überlastet oder noch nicht koordiniert

  • Mangel an:

    • Strom

    • Trinkwasser

    • Lebensmitteln

    • medizinischer Versorgung

    • Heizmaterial und Kleidung

  • Erhöhtes Risiko für Krankheiten und hygienische Probleme


7. Reorientierungsphase

(Stunden bis Wochen)

  • Überregionale und internationale Hilfskräfte treffen ein

  • Notunterkünfte, Feldkrankenhäuser und Verteilzentren werden aufgebaut

  • Polizei und Militär stellen Ordnung und Sicherheit wieder her

  • Erste Strukturen stabilisieren sich


8. Rückkehr zur „Normalität“

(Monate bis Jahre)

  • Grundversorgung mit:

    • Nahrung

    • Wasser

    • Medizin

    • Unterkunft

  • Suche nach Vermissten, Bergung von Toten

  • Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten

  • Aufbau neuer oder verbesserter Infrastruktur

  • Entstehung eines neuen Alltags, nicht identisch mit dem Zustand vor der Katastrophe


Einordnung

  • Nicht jede Katastrophe durchläuft alle Phasen vollständig

  • Phasen können sich überlappen oder verkürzen

  • Vorbereitung und Resilienz entscheiden maßgeblich darüber,
    wie stark die desaströsen und anarchischen Phasen ausfallen


Zentrale Erkenntnis

👉 Katastrophen sind keine plötzlichen „Ereignisse“, sondern Prozesse.
Wer die Phasen kennt, kann

  • früher reagieren,

  • ruhiger entscheiden,

  • und gezielter vorsorgen.


Phasen der Krisenbewältigung & praktische Vorsorge

 

(psychologisch – organisatorisch – praktisch)

 

A) Psychologische Phasen der Krisenbewältigung

 

1. Phase: Nicht-wahrhaben-Wollen

  • Natürliche Schutzreaktion unseres psychischen Systems

  • Verhindert Überforderung durch ein einschneidendes Ereignis

  • Dauer: von Stunden bis Wochen


 

2. Phase: Aufbrechende, chaotische Emotionen

  • Starkes Wechselbad der Gefühle

  • Häufige Emotionen:

    • Trauer, Angst, Aggression

    • Schuld, Frust, Schmerz

    • Hoffnung, Euphorie, Leugnung

  • Immunsystem ist in dieser Phase besonders belastet


 

3. Phase: Suchen, Finden und Sich-Trennen

  • Akzeptanz der Realität beginnt

  • Übernahme von Eigenverantwortung

  • Erste positive Emotionen (z. B. Erleichterung, Zuversicht)

  • Alte Denk- und Handlungsmuster werden losgelassen


 

4. Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug

  • Neue Verhaltens- und Bewältigungsstrategien werden erprobt

  • Diese Phase erfordert Kraft, Energie und Ausdauer

  • Ziel:

    • neue Balance finden

    • Erfahrungen integrieren

  • Resilienzentwicklung = Entwicklung von Widerstandsfähigkeit

 

B) Typischer Stress- und Krisenverlauf

 

Status quo

  • Schlaf, Ernährung, Bewegung und Wohlbefinden im Normalbereich

Stresspegel steigt

  • Anhaltend mehr Stress als gewöhnlich

  • Schlafstörungen, veränderte Gewohnheiten

Maximaler Stress

  • Belastungsgrenzen erreicht

  • Konzentrationsfähigkeit sinkt

  • Gereiztheit, Erschöpfung, starke emotionale Reaktionen

Krise

  • Probleme können nicht mehr eigenständig bewältigt werden

Regeneration

  • Erholung benötigt Zeit

  • Soziale Unterstützung ist besonders hilfreich

Konsolidierung

  • Mentales „Immunsystem“ gestärkt

  • Erfahrungen erhöhen die zukünftige Krisenfestigkeit

C) Beispiel: Blackout – Leben ohne Infrastruktur

 

Auskommen ohne gewohnte Versorgung:

 

  • kein Licht

  • kein Handy / Internet

  • keine Heizung (Gas, Fernwärme, Öl, Strom)

  • kein Bankomat / keine Kasse

  • keine Tankstellen

  • keine Ampeln / kein ÖPNV

  • Aufzüge bleiben stehen

  • Wasser- und Gasversorgung kann ausfallen

  • Toilettenspülung funktioniert nicht

  • Kochen oft nicht möglich

 

⚠️ Besonders hoch ist die Abhängigkeit in städtischen Räumen.
⚠️ Organisierte Hilfe ist nur eingeschränkt oder zeitverzögert verfügbar.

 

D) Empfehlungen für den „Fall der Fälle“

 

1. Organisation & Planung

 

  • Notfallplan erstellen (Familie, Verantwortlichkeiten, Treffpunkte)

  • Netzwerke aufbauen (Familie, Nachbarn, Freunde)

  • ⚠️ Umfang der eigenen Vorsorge nicht öffentlich machen

 


 

2. Prioritäten setzen

 

Reihenfolge:
Wärme → Flüssigkeit → Nahrung

Wärme

  • Holzofen, Kamin

  • Gas- oder Petroleumofen

  • Schlafsäcke, warme Kleidung

Flüssigkeit

  • Mineralwasser, Kanister

  • Brunnen (falls vorhanden)

  • Wasserfilter (mechanisch / chemisch)

  • Abkochen

Nahrung

  • Konserven

  • Reis, Nudeln, Mehl

  • Öl/Fett

  • Trockenfleisch, Hartkäse

  • Hülsenfrüchte, Nüsse, Dörrobst

  • Honig, Gewürze

Zubereitung:

  • Gaskocher, Benzinkocher

  • offenes Feuer (nur wenn sicher!)


 

3. Energie & Beleuchtung

  • Notstromaggregat (sachkundig!)

  • Batterien, Akkus, Powerbanks

  • Solarladegeräte

  • Kerzen

  • Taschenlampen, Dynamolampen


 

4. Information & Kommunikation

  • Batteriebetriebenes Radio / Kurbelradio

  • Nachbarschaftliche Informationspunkte

  • Schwarze Bretter nutzen


 

5. Hygiene

  1. Sauberes Wasser

  2. Seife, Shampoo

  3. Toilette & Toilettenpapier

  4. Abfallentsorgung

  5. Waschmittel


 

6. Medizin & Sicherheit

  • Erste-Hilfe-Ausrüstung

  • Persönliche Medikamente

  • Feuerlöscher

  • Einbruchschutz (mechanisch!)

  • CO₂- / Rauchwarnmelder

  • Haustiere mit einbeziehen


 

7. Mobilität & Ausstattung

  • Fahrrad

  • Zu Fuß: robuste Schuhe

  • Allwetterkleidung

  • Grundwerkzeug

E) Leitsätze zur Krisenvorsorge

 

  • Die Welt wird unsicherer.
    Krisen sind keine Ausnahme mehr, sondern Teil unserer Zeit.

  • Krisen kommen oft plötzlich und unerwartet.
    Vorbereitung beginnt vor dem Ereignis – nicht währenddessen.

  • Vorsorge ist am einfachsten, solange alles funktioniert.
    Was heute leicht ist, kann morgen unmöglich sein.

  • Resilienz entsteht nicht durch Angst, sondern durch Vorbereitung.
    Wissen, Übung und Struktur schaffen Handlungsfähigkeit.

  • Information allein reicht nicht – Handeln zählt.
    Kleine, konkrete Schritte sind wirksamer als perfekte Konzepte.

  • Prioritäten entscheiden über Handlungsspielraum.
    Reihenfolge merken: Wärme → Wasser → Nahrung → Sicherheit → Information

  • Soziale Netzwerke sind Überlebensfaktoren.
    Familie, Nachbarn und Freunde sind wichtiger als jede Ausrüstung.

  • Tauschgut ist nicht gleich Wertaufbewahrung.

    • Gold = langfristiger Wertspeicher

    • Alltagsgüter (z. B. Kaffee, Batterien) = kurzfristiges Tauschmittel

  • Technik kann helfen – fällt aber auch aus.
    Analoge Alternativen immer mitdenken.

  • Diskretion ist Teil der Vorsorge.
    Über den Umfang der eigenen Vorbereitung spricht man nicht öffentlich.

  • Krisen enden selten abrupt – sondern schleichend.
    Durchhalten, anpassen, neu orientieren.


 

Weiterführende Informationen:

 

 

Tu zuerst das Notwendige,dann das Mögliche,und plötzlich schaffst du das Unmögliche.                                                                   Franz von Assisi (1182 - 1226),Stifter des Franziskanerordens


Naturgefahren

•eine „Flächenvorsorge“ mit dem Ziel, möglichst kein Bauland in Gefahrengebiet (Hochwasser, im Wald, No-go-Area...) auszuweisen.

•eine „Bauvorsorge“, die durch angepasste Bauweisen und Nutzungen mögliche Szenarien schadlos überstehen lässt.

•einen „Vorratvorsorge“, an Lebenmittel  und oder Material, Techik für das mögliche Szenario vorhalten.

•eine „Verhaltensvorsorge“, die vor einem Szenario warnt und diese Warnung vor Ort in konkretes Handeln umsetzt.

•eine „Risikovorsorge“, die materielle & finanzielle Vorsorge gilt für den Fall, dass trotz aller vorher genannten Strategien ein Szenario eintritt.

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Sozialer Vulnerabilitäts Index Hamburg R
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Informationen & Karten zu Starkregen, Risiken und Klimafolgen

 

🌧️ Starkregen & Vorsorge

 

 


 

🗺️ Gefahren- & Themenkarten (Regionen)

 

Hamburg / Bund

 

 

Niedersachsen

 

 

Hamburg

 

 

Schleswig-Holstein

 

 


 

⏱️ Echtzeit, Rückblick & Schadensanalyse

 

 


 

🔮 Klima-Ausblick

 

 


 

👥 Soziale Komponente & Risiken

 

 

 

Fähigkeit

Piktogramm(e)

Fähigkeit

Piktogramm(e)

Erhalt von Informationen im Katastrophenfall

 

Kommunikations-möglichkeiten

 

Leistung von medizinischer Erster Hilfe

 

Internetzugang über WLAN (mit eigenem Endgerät)

 

Möglichkeit zur Weitergabe von Notrufen

 

Verpflegung

 

Verfügbarkeit von Trinkwasser

 

Unterkunft

 

Lademöglichkeiten von Kleinstgeräten (z. B. Mobiltelefone, Tablets etc.)

 

Ausgabe von Jodtabletten

 

 

 

Versorgung mit Ersatzstrom

 

Kinderbetreuung

 

 

 

Klimatisierte Räumlichkeiten

 

Haustierbetreuung/-aufnahme

 

 

 

 

 

Tabelle 1: Piktogramme zur Symbolisierung möglicher Leistungen von Kat-L. Entwickelt von der Bund-Länder-offenen AG (BLoAG) KatS-Leuchttürme.

 

 

 


 

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Handbuch Logistik Schutzbauten
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"linke und rechte Gruppierungen... rufen.... zu Demonstrationen und Blockade von Brücken und Grenzübergängen auf, um einen Krieg mit Russland zu verhindern"
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Handy / Sozialmedia Alarm

⚠️ Starkregen-Warnung für heute Abend ⚠️

Die Warnungen sind aktiv. Bitte informiert euch rechtzeitig und bleibt aufmerksam.

🔎 Aktuelle Lage & Prognose:
👉 https://sri.hamburgwasser.de/

🛠️ Vorbereitung & Nachbereitung (Beratung):
👉 https://www.energiebauzentrum.de/beratung-und-ausstellung/klimafolgenanpassung/
👉 https://www.hamburg.de/energielotsen/

🗺️ Bin ich betroffen? – Starkregen- & Gefahrenkarten:
👉 https://geoportal-hamburg.de/geo-online/?layerIds=19969,23075,23079&visibility=true,true,true&transparency=0,0,0

ℹ️ Erklärung zur Starkregenhinweiskarte:
👉 https://www.hamburg.de/starkregenhinweiskarte/

🎥 Kurz erklärt (Video):
👉 https://youtu.be/P7gk08lOTOQ

👉 Hinweis: Prüft besonders Keller, Lichtschächte, Abläufe und tieferliegende Zugänge. Sichert Gefahrenstellen frühzeitig.


Quelle: Swiss TPH
Quelle: Swiss TPH

weitere Kriesen

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Notfallrucksack gefüllt - Premium Marsch
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Wassermangel

https://www.tollabea.de/wasser-trinken-im-unterricht-warum-wichtig/
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Die richtige Trinkmenge

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zur Erhaltung lebenslanger Gesundheit täglich mindestens 30 Milliliter reines Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu trinken.

 

Beispiel:

60 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 1,8 Liter pro Tag

75 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 2,25 Liter pro Tag

90 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 2,7 Liter pro Tag

 

https://pi-power-compact.com/pi-power-compact-de/pi-wasser-de/wasser-im-koerper-de/

 

Hinweis:

„Experten der DGE und des FKE empfehlen daher vorzugsweise kalorienfreie oder kalorienarme Getränke. Zudem sollten Getränke für Kinder und Jugendliche unbedingt koffein- und alkoholfrei sein.
Auch die Osmolarität (Anzahl der gelösten Teilchen) von Getränken beeinflusst die Flüssigkeitsaufnahme. Bei Getränken vergleicht man den osmotischen Druck mit dem des Blutes. Druckdifferenzen führen zu einer Flüssigkeitsbewegung vom Ort niedriger Konzentration in diejenigen Zellen, in denen höher konzentrierte Lösungen vorliegen, um den Druck auszugleichen. Bei hypotonen Getränken, wie beispielsweise Mineralwasser, ist die Teilchendichte geringer als die des Blutes. Somit können sie vom Darm besonders schnell aufgenommen werden und sind für eine rasche Flüssigkeitsresorption geeignet.“

 

https://www.tollabea.de/wasser-trinken-im-unterricht-warum-wichtig/

SONSTIGES

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Läuft...
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Zitat " Externe Kommunikation in der Krise
Die wohl tiefgreifendste Neuerung der letzten Jahre folgt aus dem fast lückenlosen Zugang zum Internet und insbesondere der starken Nutzung der sozialen Medien, auch über mobile Endgeräte. Dadurch können die Bürgerinnen und Bürger im Krisen- und Katastrophenfall in Echtzeit Informationen teilen, Hilfegesuche stellen bzw. Hilfeleistungen anbieten und sich auch selbst organisieren. Welche Dynamik aus der Nutzung dieser neuen Medien entstanden ist, zeigen beispielhaft die Entwicklungen im Zusammenhang mit den Überflutungen in Aust-ralien, 2011 und in Mitteleuropa, 2013 oder beim Hurrikan Sandy im Jahr 2012. Es wurde deutlich, dass sich die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden und Organisatio-nen des Themas neue Medien annehmen müssen. Deren Bedeutung wird weiter steigen und Strategien zu deren Nutzung, insbesondere für die Kommunikation mit der Bevölkerung, müssen entwickelt werden. Soziale Medien bieten hervorragende Möglichkeiten zur Infor-mation der Bürgerinnen und Bürger wie auch zur Koordination von Hilfeleistungen und der Verteilung von Hilfsgütern. Aber nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch bei der Risikokom-munikation, also bei der Sensibilisierung und Aufklärung, können die sozialen Medien ge-nutzt werden wie am Beispiel Dänemark deutlich wird. Mit sozialen Medien können beson-ders jüngere Menschen erreicht werden."

Konsequenz = entweder steuern oder abschalten?!

 

7.2 Beispiele für fehlgeschlagene externe Krisenkommunikation!!!

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Katastrophenschutz im Umbruch 22 10 2014
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Ehrenamt / Helfer

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KFS_Arbeitsmaterialien_3_Schulze_2016_We
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Kommunikation

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"Dorffunk" 446.063 75

"Prepper-Kanal" 446.031 25 

für die Handfunkgeräte (baofeng ab 20€)

Funkdisziplin wahren

Die Kommunikation ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz.

Ohne Kommunikation kann im Notfall Hilfe nicht organisiert und Maßnahmen nicht abgestimmt werden.
„Und genau hier können wir Funkamateure helfen!“

 

Notfunkfrequenzen Amateurfunk:

70cm 433,500 MHz FM

2m 144,260 MHz USB

2m 145,500 MHz FM...

 

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3. Die goldenen Regeln

3.1 Funkdisziplin

Im Funkverkehr gilt grundsätzlich das Prinzip der Funkdisziplin. Darunter versteht man verbindliche Regeln für das Verhalten beim Absetzen und Empfangen von Funksprüchen.

Ziel der Funkdisziplin

  • klare, geordnete und eindeutige Kommunikation

  • Vermeidung von Missverständnissen

  • Sicherstellung der Erreichbarkeit bei Notfällen

  • Freihalten der Funkkanäle für Dringlichkeitsmeldungen

Was Funkdisziplin bedeutet

  • Keine Scherze, Beleidigungen oder unnötigen Gespräche

  • Kein absichtliches Stören (z. B. Musik, Dauerreden, Unterbrechen)

  • Nicht sprechen, wenn jemand anderes spricht

  • Ausnahme: Dringlichkeits- und Notmeldungen (haben immer Vorrang)

Belegte Kanäle können im Ernstfall dazu führen, dass Notrufe (z. B. PAN-PAN, MAYDAY) nicht abgesetzt werden können.
Die Aufforderung „Funkdisziplin!“ erinnert alle Teilnehmenden daran, diese Regeln einzuhalten.

👉 Kurz gesagt:
Im Funk herrscht Ruhe. Es wird nur gesagt, was gesagt werden muss.

Quelle (inhaltlich):
https://www.openflightschool.de/mod/book/view.php?id=259&chapterid=290&lang=de


Grundstruktur eines Funkgesprächs

Funkgespräche bestehen ausschließlich aus:

  • Fragen

  • Meldungen

  • Befehlen

Beurteilung der Hörbarkeit

  • Sehr gut

  • Brauchbar

  • Unbrauchbar


Standard-Funkablauf (Schema)

  1. Anruf:
    Rufzeichen der Gegenstelle + „von“ + eigenes Rufzeichen + „Kommen“

  2. Antwort:
    Gegenstelle meldet sich mit Rufzeichen + „Kommen“

  3. Frage / Meldung / Befehl

  4. Bestätigung:
    „Verstanden“ + ggf. Antwort + „Kommen“

  5. Gesprächsende:
    „ENDE“


Beispiel 1: Nachfrage „Alles in Ordnung?“

  1. Peter:
    „Nachbar von Peter, kommen“

  2. Nachbar:
    „Nachbar, kommen“

  3. Peter:
    „Peter – alles in Ordnung? – kommen“

  4. Nachbar:
    „Verstanden – ja – kommen“

  5. Peter:
    „Verstanden – ENDE“


Beispiel 2: Nachfrage nach Wasser (mit Rückfrage)

  1. Peter:
    „Nachbar von Peter, kommen“

  2. Nachbar:
    „Nachbar, kommen“

  3. Peter:
    „Peter – habt ihr noch Wasser für uns? – kommen“

  4. Nachbar:
    „Verstanden – ja, brauchen aber Salz – kommen“

  5. Peter:
    „Verstanden – dann tauschen wir? – kommen“

  6. Nachbar:
    „Verstanden – ENDE“


Ergänzung: Alternativ kommunizieren – Morsen?

  • Codieren können viele – wichtig ist, einen einfachen Standard zu nutzen

  • Decodieren wird empfohlen, um Fehler zu vermeiden

Empfohlene Morse-Apps (Decoder)


Merksätze

  • Klar. Kurz. Zweckmäßig.

  • Erst hören, dann sprechen.

  • Notmeldungen haben immer Vorrang.

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Safety_Ratgeber_nachDerFlut.pdf
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bd_56_Aufbau_Ablauf_Dekon.pdf
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Verwenden Sie die traditionelle Art der Reinigung von Wasser, um im Notfall sauberes Trinkwasser herzustellen.


Hier ist alles, was Sie wissen müssen, um einen provisorischen Wasserfilter zu erstellen:


A) Benötigte Materialien:

- Feiner Sand

- Grober Sand

- Gravel

- Behälter für den Filter (z.B. Plastikflasche oder Eimer)

- Stoff oder Kaffeefilter (um zu verhindern, dass Materialien nach unten entkommen)

- Wasser zum filtern

- (optional) Aktivkohle für bessere Filtration


B) Schritte zum Erstellen des Filters:

1. Bereite den Container vor

Schneide den Boden von einer Plastikflasche ab oder verwende einen Behälter, der an beiden Enden geöffnet ist. Dann drehen Sie die Flasche um oder stellen Sie sie aufrecht in eine stabile Position, um die schmalen Endpunkte nach unten zu stellen.


2. Tuch- oder Filterschicht hinzufügen

Stellen Sie ein Stück Stoff, Kaffeefilter oder ein ähnliches Material an die untere Öffnung. Damit kann der feine Sand nicht rausfällt.


3. Schichten Sie den Gravel

Fügt eine Schicht Kies (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf das Tuch hinzu. Gravel fungiert als erste Stufe, um große Teilchen und Schutt zu fangen.


4. Füge den groben Sand hinzu

Gießen Sie eine Schicht groben Sand (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf den Kies. Das hilft, mittelgroße Partikel einzufangen.


5. Füge den feinen Sand hinzu

Fügt eine Schicht feinem Sand (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf den groben Sand hinzu. Dies dient als letzte Filtrationsstadium für kleinere Teilchen.


6. Optional: Aktivkohle hinzufügen

Falls vorhanden, legen Sie eine Schicht Aktivkohle über dem feinen Sand zur chemischen Filtration. Dies hilft, Gerüche, Bakterien und einige Chemikalien zu entfernen.


7. Gießen Sie langsam Wasser

Nach und nach schmutziges Wasser in die Spitze des Filters gießen. Lassen Sie es durch jede Schicht gehen, damit die Materialien Zeit haben, Verunreinigungen zu filtern.


8. Sammle gefiltertes Wasser

Stellen Sie einen sauberen Behälter nach unten, um das gefilterte Wasser zu fangen, wenn es heraustropft. 

https://www.biorama.eu/funktionieren-selbstgebaute-wasserfilter/
https://www.biorama.eu/funktionieren-selbstgebaute-wasserfilter/

https://www.reservistenverband.de/wp-content/uploads/2019/08/taschenkarte_fernmeldedienst_aller_truppen_nr.9_3.pdf

 

https://zivilschutz.at/downloads/

 

https://notfunkwiki.de/doku.php?id=betrieb:notfunkfrequenzen

 

https://wesseling.dlrg.de/fileadmin/groups/9060130/Downloads/IuK/UBI_Verkehrsarten.pdf

 

https://www.google.com/search?client=firefox-b-m&sca_esv=978533b3da03208b&q=univers+25&spell=1&sa=X&ved=2ahUKEwjUtI3o4YiLAxV-S_EDHZ8uGk0QBSgAegQICxAB&biw=170&bih=340&dpr=2.4

 

https://youtu.be/IKr1mlUKZZ0?si=pqJ1L_IBg09Xzf44

 

https://youtu.be/TWa9fvnlMOM?si=93WqghZNC7CDrlrM