Gehirnforscher bezeichnen ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen als „unrealistischen Optimismus“. Gemeint ist die Tendenz vieler Menschen, negative oder beunruhigende Informationen systematisch auszublenden, insbesondere dann, wenn sie nicht mit dem eigenen Weltbild oder dem persönlichen Sicherheitsgefühl vereinbar sind.
Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass bei der Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten bestimmte Bereiche des Gehirns – insbesondere der präfrontale Cortex (Stirnlappen) – ihre Aktivität reduzieren. Dieser Hirnbereich ist unter anderem für rationale Abwägung, Zukunftsplanung und Risikobewertung zuständig.
Forschungen, unter anderem aus London, konnten dieses lange umstrittene Phänomen inzwischen durch Messungen der Gehirnaktivität empirisch belegen. Die Studienleiterin Tali Sharot fasst die Ergebnisse sinngemäß so zusammen:
„Unsere Untersuchungen legen nahe, dass Menschen Informationen selektiv aufnehmen. Je optimistischer jemand ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass negative Zukunftsinformationen sein Denken oder Handeln beeinflussen. Das kann kurzfristig psychisch entlastend wirken – bringt aber offenkundige Nachteile mit sich.“
Dieses Verhalten wird inzwischen auch als ein möglicher Mitfaktor für kollektive Fehlentscheidungen diskutiert – etwa im Vorfeld der Finanzkrise 2008. Warnsignale waren vorhanden, wurden aber gesellschaftlich verdrängt oder als „Schwarzmalerei“ abgetan.
Eine zentrale – und oft frustrierende – Erkenntnis aus der Praxis lautet:
Selbst wenn Menschen vollständig und korrekt informiert sind, ändert sich ihr Verhalten häufig nicht.
Das betrifft politische Entscheidungen, Konsumverhalten ebenso wie Vorsorge, Risikomanagement oder Krisenvorbereitung. Aktuell ist stattdessen bei vielen eine Form der „Schockstarre“ zu beobachten – ausgelöst durch die Gleichzeitigkeit mehrerer Krisen (Klima, Wirtschaft, Geopolitik, Energie, gesellschaftliche Spannungen).
Die Folge:
Verdrängung statt Vorbereitung
Ablenkung statt Auseinandersetzung
kurzfristige Komfortentscheidungen statt langfristiger Strategien
Nicht aus Ignoranz, sondern aus psychologischer Überforderung.
Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für:
Krisen- und Risikokommunikation
Energie-, Sicherheits- und Resilienzberatung
politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse
Sie zeigen:
👉 Mehr Informationen allein erzeugen keine Handlungsbereitschaft.
👉 Menschen benötigen Orientierung, Priorisierung und handhabbare Schritte – einen mentalen „Rettungsring“ statt weiterer Datenfluten.
✔ „Unrealistischer Optimismus“ ist ein neuropsychologisches Schutzmuster, kein persönliches Versagen
✔ Fakten können emotional abgewehrt werden, selbst wenn sie verstanden werden
✔ In Multikrisenlagen ist Handlungsblockade ein häufiges Resultat
✔ Wirksame Kommunikation setzt auf Einordnung, Reduktion und konkrete Optionen, nicht auf Alarmismus
Die 3er Regel:
3 Minuten ohne Sauerstoff,
3 Stunden unter extremen Bedingungen (Kälte, Wärme),
3 Tage ohne Wasser,
3 Wochen ohne Nahrung,
3 Monate ohne sozialen Kontakt und
3 Jahre ohne medizinische Versorgung.
In Überlebens-, Krisen- oder Extremsituationen zeigt die 3er-Regel, welche Bedürfnisse in welcher zeitlichen Reihenfolge kritisch werden:
3 Minuten ohne Sauerstoff
Ohne ausreichende Atemluft treten irreversible Schäden am Gehirn ein.
→ Atmung und Luftzufuhr haben immer erste Priorität.
3 Stunden unter extremen Bedingungen
Ohne Schutz vor Hitze, Kälte, Unterkühlung oder Überhitzung droht in kurzer Zeit ein lebensbedrohlicher Zustand.
→ Schutz vor Umwelteinflüssen ist essenziell.
3 Tage ohne Wasser
Der Körper dehydriert schnell – insbesondere bei Hitze oder körperlicher Anstrengung.
→ Wasser ist die zweitwichtigste Ressource nach Luft.
3 Wochen ohne Nahrung
Der menschliche Körper kann verhältnismäßig lange ohne Nahrung auskommen, aber Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft sinken deutlich.
→ Nahrungs- und Energieversorgung ist mittelfristig entscheidend.
3 Monate ohne sozialen Kontakt
Längerfristig wirken sich soziale Isolation und fehlende emotionale Bindung negativ auf Psychologie, Motivation und Resilienz
aus.
→ Soziale Netzwerke sind wichtige stabilisierende Ressourcen.
3 Jahre ohne medizinische Versorgung
Chronische Erkrankungen, Verletzungen oder Infektionen verschlimmern sich ohne professionelle Behandlung.
→ Medizinische Grundversorgung ist langfristig zentral für Gesundheit und Lebensqualität.
Diese Faustregel dient als Orientierung – sie ist kein naturgesetzlicher Zeitplan, sondern ein allgemeiner Anhaltspunkt, um Vorsorge- und Prioritätsentscheidungen in Krisen- oder Extremsituationen zu treffen.
Je nach Situation, Gesundheitszustand, Umweltbedingungen und Ressourcen kann die Reihenfolge variieren. Insbesondere die ersten drei Punkte (Sauerstoff, Umweltschutz, Wasser) sind jedoch in nahezu allen Szenarien kritisch für das Überleben.
Atemwege sichern → Schutz vor Extremen schaffen → Wasser beschaffen → Nahrung organisieren → soziale Bindungen stabilisieren → medizinische Versorgung planen
Die „3er-Regel“ wird in der Survival- und Krisenvorbereitung häufig genutzt, z. B. beschrieben unter:
https://ueberlebenskunst.at/blog/2015/07/14/know-your-enemy-die-3er-regel-im-survival/
Katastrophen verlaufen häufig in wiederkehrenden Phasen. Dauer und Ausprägung können je nach Ereignis (Naturkatastrophe, technische Störung, gesellschaftliche Krise, Krieg) stark variieren.
(von Stunden bis zu mehreren Jahren)
Bestimmte Themen gewinnen in Medien und öffentlicher Kommunikation an Präsenz
Informationen werden häufig beschwichtigend formuliert, um Panik zu vermeiden
In der Bevölkerung entsteht ein diffuses Unwohlsein
Warnungen werden oft relativiert oder verdrängt
(von Stunden bis zu mehreren Tagen)
Menschen spüren, dass „etwas nicht stimmt“
Tiere reagieren oft frühzeitig (z. B. Flucht aus gefährdeten Gebieten)
Erste Anzeichen verdichten sich:
extreme Wetterlagen
steigende Wasserstände
Unruhe an Finanzmärkten
technische oder infrastrukturelle Störungen
(mehrere Stunden bis wenige Tage)
Hamsterkäufe setzen ein
Supermärkte und Tankstellen sind teilweise innerhalb kurzer Zeit leer
Spannungen nehmen zu, es kommt zu Streit um Ressourcen
Fluchtbewegungen beginnen
Verkehrschaos, Staus und erhöhte Unfallzahlen treten auf
(Minuten bis Stunden)
Phase der akuten Zerstörung
Bei plötzlich eintretenden Ereignissen (z. B. Explosion, Erdbeben) können die vorherigen Phasen sehr kurz oder kaum wahrnehmbar sein
Bei großflächigen Katastrophen:
massive Sach- und Personenschäden
Zusammenbruch zentraler Systeme
(Stunden bis Tage)
Schockzustände in der Bevölkerung
Verletzte, orientierungslose oder panische Menschen
Emotionale Ausbrüche, Hilflosigkeit
Erste Fälle von Gewalt und Plünderung möglich
Gleichzeitig entstehen oft auch Solidarität, spontane Hilfe und Selbstorganisation
(Tage bis Wochen – nicht immer zwingend)
Zusammenbruch staatlicher und logistischer Strukturen
Einsatzkräfte sind überlastet oder noch nicht koordiniert
Mangel an:
Strom
Trinkwasser
Lebensmitteln
medizinischer Versorgung
Heizmaterial und Kleidung
Erhöhtes Risiko für Krankheiten und hygienische Probleme
(Stunden bis Wochen)
Überregionale und internationale Hilfskräfte treffen ein
Notunterkünfte, Feldkrankenhäuser und Verteilzentren werden aufgebaut
Polizei und Militär stellen Ordnung und Sicherheit wieder her
Erste Strukturen stabilisieren sich
(Monate bis Jahre)
Grundversorgung mit:
Nahrung
Wasser
Medizin
Unterkunft
Suche nach Vermissten, Bergung von Toten
Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten
Aufbau neuer oder verbesserter Infrastruktur
Entstehung eines neuen Alltags, nicht identisch mit dem Zustand vor der Katastrophe
Nicht jede Katastrophe durchläuft alle Phasen vollständig
Phasen können sich überlappen oder verkürzen
Vorbereitung und Resilienz entscheiden maßgeblich darüber,
wie stark die desaströsen und anarchischen Phasen ausfallen
👉 Katastrophen sind keine plötzlichen „Ereignisse“, sondern Prozesse.
Wer die Phasen kennt, kann
früher reagieren,
ruhiger entscheiden,
und gezielter vorsorgen.
(psychologisch – organisatorisch – praktisch)
Natürliche Schutzreaktion unseres psychischen Systems
Verhindert Überforderung durch ein einschneidendes Ereignis
Dauer: von Stunden bis Wochen
Starkes Wechselbad der Gefühle
Häufige Emotionen:
Trauer, Angst, Aggression
Schuld, Frust, Schmerz
Hoffnung, Euphorie, Leugnung
Immunsystem ist in dieser Phase besonders belastet
Akzeptanz der Realität beginnt
Übernahme von Eigenverantwortung
Erste positive Emotionen (z. B. Erleichterung, Zuversicht)
Alte Denk- und Handlungsmuster werden losgelassen
Neue Verhaltens- und Bewältigungsstrategien werden erprobt
Diese Phase erfordert Kraft, Energie und Ausdauer
Ziel:
neue Balance finden
Erfahrungen integrieren
→ Resilienzentwicklung = Entwicklung von Widerstandsfähigkeit
Schlaf, Ernährung, Bewegung und Wohlbefinden im Normalbereich
Anhaltend mehr Stress als gewöhnlich
Schlafstörungen, veränderte Gewohnheiten
Belastungsgrenzen erreicht
Konzentrationsfähigkeit sinkt
Gereiztheit, Erschöpfung, starke emotionale Reaktionen
Probleme können nicht mehr eigenständig bewältigt werden
Erholung benötigt Zeit
Soziale Unterstützung ist besonders hilfreich
Mentales „Immunsystem“ gestärkt
Erfahrungen erhöhen die zukünftige Krisenfestigkeit
Auskommen ohne gewohnte Versorgung:
kein Licht
kein Handy / Internet
keine Heizung (Gas, Fernwärme, Öl, Strom)
kein Bankomat / keine Kasse
keine Tankstellen
keine Ampeln / kein ÖPNV
Aufzüge bleiben stehen
Wasser- und Gasversorgung kann ausfallen
Toilettenspülung funktioniert nicht
Kochen oft nicht möglich
⚠️ Besonders hoch ist die Abhängigkeit in städtischen Räumen.
⚠️ Organisierte Hilfe ist nur eingeschränkt oder zeitverzögert verfügbar.
Notfallplan erstellen (Familie, Verantwortlichkeiten, Treffpunkte)
Netzwerke aufbauen (Familie, Nachbarn, Freunde)
⚠️ Umfang der eigenen Vorsorge nicht öffentlich machen
Reihenfolge:
Wärme → Flüssigkeit → Nahrung
Holzofen, Kamin
Gas- oder Petroleumofen
Schlafsäcke, warme Kleidung
Mineralwasser, Kanister
Brunnen (falls vorhanden)
Wasserfilter (mechanisch / chemisch)
Abkochen
Konserven
Reis, Nudeln, Mehl
Öl/Fett
Trockenfleisch, Hartkäse
Hülsenfrüchte, Nüsse, Dörrobst
Honig, Gewürze
Zubereitung:
Gaskocher, Benzinkocher
offenes Feuer (nur wenn sicher!)
Notstromaggregat (sachkundig!)
Batterien, Akkus, Powerbanks
Solarladegeräte
Kerzen
Taschenlampen, Dynamolampen
Batteriebetriebenes Radio / Kurbelradio
Nachbarschaftliche Informationspunkte
Schwarze Bretter nutzen
Sauberes Wasser
Seife, Shampoo
Toilette & Toilettenpapier
Abfallentsorgung
Waschmittel
Erste-Hilfe-Ausrüstung
Persönliche Medikamente
Feuerlöscher
Einbruchschutz (mechanisch!)
CO₂- / Rauchwarnmelder
Haustiere mit einbeziehen
Fahrrad
Zu Fuß: robuste Schuhe
Allwetterkleidung
Grundwerkzeug
Die Welt wird unsicherer.
Krisen sind keine Ausnahme mehr, sondern Teil unserer Zeit.
Krisen kommen oft plötzlich und unerwartet.
Vorbereitung beginnt vor dem Ereignis – nicht währenddessen.
Vorsorge ist am einfachsten, solange alles funktioniert.
Was heute leicht ist, kann morgen unmöglich sein.
Resilienz entsteht nicht durch Angst, sondern durch Vorbereitung.
Wissen, Übung und Struktur schaffen Handlungsfähigkeit.
Information allein reicht nicht – Handeln zählt.
Kleine, konkrete Schritte sind wirksamer als perfekte Konzepte.
Prioritäten entscheiden über Handlungsspielraum.
Reihenfolge merken: Wärme → Wasser → Nahrung → Sicherheit → Information
Soziale Netzwerke sind Überlebensfaktoren.
Familie, Nachbarn und Freunde sind wichtiger als jede Ausrüstung.
Tauschgut ist nicht gleich Wertaufbewahrung.
Gold = langfristiger Wertspeicher
Alltagsgüter (z. B. Kaffee, Batterien) = kurzfristiges Tauschmittel
Technik kann helfen – fällt aber auch aus.
Analoge Alternativen immer mitdenken.
Diskretion ist Teil der Vorsorge.
Über den Umfang der eigenen Vorbereitung spricht man nicht öffentlich.
Krisen enden selten abrupt – sondern schleichend.
Durchhalten, anpassen, neu orientieren.
•eine „Flächenvorsorge“ mit dem Ziel, möglichst kein Bauland in Gefahrengebiet (Hochwasser, im Wald, No-go-Area...) auszuweisen.
•eine „Bauvorsorge“, die durch angepasste Bauweisen und Nutzungen mögliche Szenarien schadlos überstehen lässt.
•einen „Vorratvorsorge“, an Lebenmittel und oder Material, Techik für das mögliche Szenario vorhalten.
•eine „Verhaltensvorsorge“, die vor einem Szenario warnt und diese Warnung vor Ort in konkretes Handeln umsetzt.
•eine „Risikovorsorge“, die materielle & finanzielle Vorsorge gilt für den Fall, dass trotz aller vorher genannten Strategien ein Szenario eintritt.
Hamburg Wasser – Starkregenvorsorge:
👉 https://www.hamburgwasser.de/umwelt/vorsorge/starkregen
LAWA-Starkregenportal (Gebäudeebene):
👉 https://lawa-starkregenportal.okeanos.ai/gebaeude/
Hamburg / Bund
Wasseratlas Hamburg (Bund/Land):
👉 https://geoportal-hamburg.de/wasseratlas/?Map/layerIds=1043,28988,28989&visibility=true,true,true&transparency=0,0,0&Map/zoomLevel=8
Starkregen-Hinweiskarten Hamburg:
👉 https://geoportal-hamburg.de/?layerIds=19969,23075,23079&visibility=true,true,true&transparency=0,0,0&zoomLevel=6
Niedersachsen
Hinweiskarte Starkregengefahren:
👉 https://geoportal.de/map.html?map=tk_04-hinweiskarte-starkregengefahren-ni
Hamburg
Hinweiskarte Starkregengefahren:
👉 https://geoportal.de/map.html?map=tk_04-hinweiskarte-starkregengefahren-hh
Schleswig-Holstein
Hinweiskarte Starkregengefahren:
👉 https://geoportal.de/map.html?map=tk_04-hinweiskarte-starkregengefahren-sh
Echtzeit & Rückblick (Hamburg Wasser):
👉 https://sri.hamburgwasser.de/
Schadensanalyse / Satellitenkarten (Copernicus EMS):
👉 https://emergency.copernicus.eu/mapping/list-of-components/EMSR517/ALL/ALL
Climate Service Center Germany – Klimaausblicke:
👉 https://www.climate-service-center.de/products_and_publications/fact_sheets/klimaausblicke/index.php.de
Hamburg Risk Map (CliCCS, Uni Hamburg):
👉 https://www.cliccs.uni-hamburg.de/research/theme-c/c1/themes/hamburg-risk-map.html
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Fähigkeit |
Piktogramm(e) |
Fähigkeit |
Piktogramm(e) |
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Erhalt von Informationen im Katastrophenfall |
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Kommunikations-möglichkeiten |
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Leistung von medizinischer Erster Hilfe |
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Internetzugang über WLAN (mit eigenem Endgerät) |
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Möglichkeit zur Weitergabe von Notrufen |
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Verpflegung |
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Verfügbarkeit von Trinkwasser |
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Unterkunft |
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Lademöglichkeiten von Kleinstgeräten (z. B. Mobiltelefone, Tablets etc.) |
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Ausgabe von Jodtabletten |
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Versorgung mit Ersatzstrom |
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Kinderbetreuung |
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Klimatisierte Räumlichkeiten |
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Haustierbetreuung/-aufnahme |
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Tabelle 1: Piktogramme zur Symbolisierung möglicher Leistungen von Kat-L. Entwickelt von der Bund-Länder-offenen AG (BLoAG) KatS-Leuchttürme.

"linke und rechte Gruppierungen... rufen.... zu Demonstrationen und Blockade von Brücken und Grenzübergängen auf, um einen Krieg mit Russland zu verhindern"
⚠️ Starkregen-Warnung für heute Abend ⚠️
Die Warnungen sind aktiv. Bitte informiert euch rechtzeitig und bleibt aufmerksam.
🔎 Aktuelle Lage & Prognose:
👉 https://sri.hamburgwasser.de/
🛠️ Vorbereitung & Nachbereitung (Beratung):
👉 https://www.energiebauzentrum.de/beratung-und-ausstellung/klimafolgenanpassung/
👉 https://www.hamburg.de/energielotsen/
🗺️ Bin ich betroffen? – Starkregen- & Gefahrenkarten:
👉 https://geoportal-hamburg.de/geo-online/?layerIds=19969,23075,23079&visibility=true,true,true&transparency=0,0,0
ℹ️ Erklärung zur Starkregenhinweiskarte:
👉 https://www.hamburg.de/starkregenhinweiskarte/
🎥 Kurz erklärt (Video):
👉 https://youtu.be/P7gk08lOTOQ
👉 Hinweis: Prüft besonders Keller, Lichtschächte, Abläufe und tieferliegende Zugänge. Sichert Gefahrenstellen frühzeitig.
Die richtige Trinkmenge
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zur Erhaltung lebenslanger Gesundheit täglich mindestens 30 Milliliter reines Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu trinken.
Beispiel:
60 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 1,8 Liter pro Tag
75 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 2,25 Liter pro Tag
90 Kilogramm Körpergewicht x 0,03 Liter = 2,7 Liter pro Tag
https://pi-power-compact.com/pi-power-compact-de/pi-wasser-de/wasser-im-koerper-de/
Hinweis:
„Experten der DGE und des FKE empfehlen daher vorzugsweise kalorienfreie oder kalorienarme Getränke. Zudem sollten Getränke für Kinder und Jugendliche unbedingt koffein- und
alkoholfrei sein.
Auch die Osmolarität (Anzahl der gelösten Teilchen) von Getränken beeinflusst die Flüssigkeitsaufnahme. Bei Getränken vergleicht man den osmotischen Druck mit dem des Blutes. Druckdifferenzen
führen zu einer Flüssigkeitsbewegung vom Ort niedriger Konzentration in diejenigen Zellen, in denen höher konzentrierte Lösungen vorliegen, um den Druck auszugleichen. Bei
hypotonen Getränken, wie beispielsweise Mineralwasser, ist die Teilchendichte geringer als die des Blutes. Somit können sie vom Darm besonders schnell
aufgenommen werden und sind für eine rasche Flüssigkeitsresorption geeignet.“
https://www.tollabea.de/wasser-trinken-im-unterricht-warum-wichtig/
Zitat " Externe Kommunikation in der Krise
Die wohl tiefgreifendste Neuerung der letzten Jahre folgt aus dem fast lückenlosen Zugang zum Internet und insbesondere der starken Nutzung der sozialen Medien, auch über mobile
Endgeräte. Dadurch können die Bürgerinnen und Bürger im Krisen- und Katastrophenfall in Echtzeit Informationen teilen, Hilfegesuche stellen bzw. Hilfeleistungen anbieten und sich auch selbst
organisieren. Welche Dynamik aus der Nutzung dieser neuen Medien entstanden ist, zeigen beispielhaft die Entwicklungen im Zusammenhang mit den Überflutungen in Aust-ralien, 2011 und in
Mitteleuropa, 2013 oder beim Hurrikan Sandy im Jahr 2012. Es wurde deutlich, dass sich die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden und Organisatio-nen des Themas neue Medien annehmen
müssen. Deren Bedeutung wird weiter steigen und Strategien zu deren Nutzung, insbesondere für die Kommunikation mit der Bevölkerung, müssen entwickelt werden. Soziale Medien
bieten hervorragende Möglichkeiten zur Infor-mation der Bürgerinnen und Bürger wie auch zur Koordination von Hilfeleistungen und der Verteilung von Hilfsgütern. Aber nicht nur in Krisenzeiten,
sondern auch bei der Risikokom-munikation, also bei der Sensibilisierung und Aufklärung, können die sozialen Medien ge-nutzt werden wie am Beispiel Dänemark deutlich wird. Mit sozialen Medien
können beson-ders jüngere Menschen erreicht werden."
Konsequenz = entweder steuern oder abschalten?!
7.2 Beispiele für fehlgeschlagene externe Krisenkommunikation!!!
Ehrenamt / Helfer
"Dorffunk" 446.063 75
"Prepper-Kanal" 446.031 25
für die Handfunkgeräte (baofeng ab 20€)
Funkdisziplin wahren
Die Kommunikation ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz.
Ohne Kommunikation kann im Notfall Hilfe nicht organisiert und Maßnahmen nicht abgestimmt werden.
„Und genau hier können wir Funkamateure helfen!“
Notfunkfrequenzen Amateurfunk:
70cm 433,500 MHz FM
2m 144,260 MHz USB
2m 145,500 MHz FM...
Im Funkverkehr gilt grundsätzlich das Prinzip der Funkdisziplin. Darunter versteht man verbindliche Regeln für das Verhalten beim Absetzen und Empfangen von Funksprüchen.
klare, geordnete und eindeutige Kommunikation
Vermeidung von Missverständnissen
Sicherstellung der Erreichbarkeit bei Notfällen
Freihalten der Funkkanäle für Dringlichkeitsmeldungen
Keine Scherze, Beleidigungen oder unnötigen Gespräche
Kein absichtliches Stören (z. B. Musik, Dauerreden, Unterbrechen)
Nicht sprechen, wenn jemand anderes spricht
Ausnahme: Dringlichkeits- und Notmeldungen (haben immer Vorrang)
Belegte Kanäle können im Ernstfall dazu führen, dass Notrufe (z. B. PAN-PAN, MAYDAY) nicht abgesetzt werden können.
Die Aufforderung „Funkdisziplin!“ erinnert alle Teilnehmenden daran, diese Regeln einzuhalten.
👉 Kurz gesagt:
Im Funk herrscht Ruhe. Es wird nur gesagt, was gesagt werden muss.
Quelle (inhaltlich):
https://www.openflightschool.de/mod/book/view.php?id=259&chapterid=290&lang=de
Funkgespräche bestehen ausschließlich aus:
Fragen
Meldungen
Befehlen
Sehr gut
Brauchbar
Unbrauchbar
Anruf:
Rufzeichen der Gegenstelle + „von“ + eigenes Rufzeichen + „Kommen“
Antwort:
Gegenstelle meldet sich mit Rufzeichen + „Kommen“
Frage / Meldung / Befehl
Bestätigung:
„Verstanden“ + ggf. Antwort + „Kommen“
Gesprächsende:
„ENDE“
Peter:
„Nachbar von Peter, kommen“
Nachbar:
„Nachbar, kommen“
Peter:
„Peter – alles in Ordnung? – kommen“
Nachbar:
„Verstanden – ja – kommen“
Peter:
„Verstanden – ENDE“
Peter:
„Nachbar von Peter, kommen“
Nachbar:
„Nachbar, kommen“
Peter:
„Peter – habt ihr noch Wasser für uns? – kommen“
Nachbar:
„Verstanden – ja, brauchen aber Salz – kommen“
Peter:
„Verstanden – dann tauschen wir? – kommen“
Nachbar:
„Verstanden – ENDE“
Codieren können viele – wichtig ist, einen einfachen Standard zu nutzen
Decodieren wird empfohlen, um Fehler zu vermeiden
Apple (iOS):
https://apps.apple.com/de/app/ggmorse/id1573531678
Android:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ggerganov.GGMorse
Klar. Kurz. Zweckmäßig.
Erst hören, dann sprechen.
Notmeldungen haben immer Vorrang.
Verwenden Sie die traditionelle Art der Reinigung von Wasser, um im Notfall sauberes Trinkwasser herzustellen.
Hier ist alles, was Sie wissen müssen, um einen provisorischen Wasserfilter zu erstellen:
A) Benötigte Materialien:
- Feiner Sand
- Grober Sand
- Gravel
- Behälter für den Filter (z.B. Plastikflasche oder Eimer)
- Stoff oder Kaffeefilter (um zu verhindern, dass Materialien nach unten entkommen)
- Wasser zum filtern
- (optional) Aktivkohle für bessere Filtration
B) Schritte zum Erstellen des Filters:
1. Bereite den Container vor
Schneide den Boden von einer Plastikflasche ab oder verwende einen Behälter, der an beiden Enden geöffnet ist. Dann drehen Sie die Flasche um oder stellen Sie sie aufrecht in eine stabile Position, um die schmalen Endpunkte nach unten zu stellen.
2. Tuch- oder Filterschicht hinzufügen
Stellen Sie ein Stück Stoff, Kaffeefilter oder ein ähnliches Material an die untere Öffnung. Damit kann der feine Sand nicht rausfällt.
3. Schichten Sie den Gravel
Fügt eine Schicht Kies (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf das Tuch hinzu. Gravel fungiert als erste Stufe, um große Teilchen und Schutt zu fangen.
4. Füge den groben Sand hinzu
Gießen Sie eine Schicht groben Sand (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf den Kies. Das hilft, mittelgroße Partikel einzufangen.
5. Füge den feinen Sand hinzu
Fügt eine Schicht feinem Sand (etwa 2 bis 3 Zoll dick) auf den groben Sand hinzu. Dies dient als letzte Filtrationsstadium für kleinere Teilchen.
6. Optional: Aktivkohle hinzufügen
Falls vorhanden, legen Sie eine Schicht Aktivkohle über dem feinen Sand zur chemischen Filtration. Dies hilft, Gerüche, Bakterien und einige Chemikalien zu entfernen.
7. Gießen Sie langsam Wasser
Nach und nach schmutziges Wasser in die Spitze des Filters gießen. Lassen Sie es durch jede Schicht gehen, damit die Materialien Zeit haben, Verunreinigungen zu filtern.
8. Sammle gefiltertes Wasser
Stellen Sie einen sauberen Behälter nach unten, um das gefilterte Wasser zu fangen, wenn es heraustropft.

https://www.reservistenverband.de/wp-content/uploads/2019/08/taschenkarte_fernmeldedienst_aller_truppen_nr.9_3.pdf
https://zivilschutz.at/downloads/
https://notfunkwiki.de/doku.php?id=betrieb:notfunkfrequenzen
https://wesseling.dlrg.de/fileadmin/groups/9060130/Downloads/IuK/UBI_Verkehrsarten.pdf
https://www.google.com/search?client=firefox-b-m&sca_esv=978533b3da03208b&q=univers+25&spell=1&sa=X&ved=2ahUKEwjUtI3o4YiLAxV-S_EDHZ8uGk0QBSgAegQICxAB&biw=170&bih=340&dpr=2.4
https://youtu.be/IKr1mlUKZZ0?si=pqJ1L_IBg09Xzf44
https://youtu.be/TWa9fvnlMOM?si=93WqghZNC7CDrlrM